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Elternzeit beantragen

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Elternzeit beantragen – Auszeit für Ihr Kind

Die Elternzeit beantragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber. Durch die Elterzeit, die früher Erziehungsurlaub hieß, können Mütter und Väter eine Auszeit vom Job nehmen, um sich um die Betreuung ihres Kindes kümmern zu können.

Um Elternzeit in Anspruch zu nehmen, benötigen Sie weder die Zustimmung Ihres Arbeitgebers, noch müssen Sie mit ihm eine besondere Vereinbarung über die Elternzeit abschließen. Es reicht, wenn Sie bei Ihrem Arbeitgeber Elternzeit beantragen. Ihr Arbeitgeber kann den Antrag auf Elternzeit nicht ablehnen, sofern Sie die Voraussetzungen für den Anspruch auf Elternzeit erfüllen:

Anspruch auf Elternzeit

Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf Elternzeit (§ 15 BEEG). Damit können sowohl Mütter als auch Väter Elternzeit beantragen. Der Anspruch besteht auch für Führungskräfte und leitende Angestellte sowie für Auszubildende (§ 20 Abs. 1 BEEG). Bei Auszubildenden verlängert sich das Ausbildungsverhältnis jedoch um die Dauer der Elternzeit. Freie Mitarbeiter können hingegen keine Elternzeit beantragen.

Der Anspruch auf Elternzeit besteht in jedem Arbeitsverhältnis, also unabhängig davon, ob Sie in einem Teilzeit-, geringfügigen Beschäftigungsverhältnis (450-Euro-Job), befristeten oder unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen.

Der Anspruch auf Elternzeit setzt weiter voraus, dass Sie

  • mit dem Kind in einem Haushalt leben und
  • es selbst betreuen und erziehen.

So stellen Sie den Antrag auf Elternzeit beim Arbeitgeber

Die Elternzeit dürfen Sie nur antreten, wenn Sie bei Ihrem Arbeitgeber einen schriftlichen Antrag auf Elternzeit gestellt haben. Ein mündlicher Antrag, ein Fax oder eine E-Mail reichen nicht aus.

Einen Musterantrag Elternzeit finden Sie in meinem Elternzeit-Ratgeber, mit dem Sie auf der sicheren Seite sind. Außerdem erhalten Sie zu dem Antrag auf Elternzeit auch rechtliche Erläuterungen und Tipps, was Sie bei der Antragstellung beachten müssen.

Antragsfrist 7 Wochen

Ihren Antrag müssen Sie spätestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit bei Ihrem Arbeitgeber stellen (§ 16 Abs. 1 BEEG). Dies gilt unabhängig davon, ob die Elternzeit unmittelbar nach der Geburt Ihres Kindes (für Sie als Vater) oder nach der achtwöchigen Mutterschutzfrist oder später beginnen soll.

Festlegung des Zeitraums

Gleichzeitig mit dem schriftlichen Elternzeit Antrag müssen Sie erklären, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren Sie die Elternzeit in Anspruch nehmen wollen.

Obwohl die Elternzeit bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres laufen kann, brauchen Sie sich zunächst nur für zwei Jahre zu entscheiden, um das dritte Jahr flexibel gestalten zu können. Denn oft lässt sich bei der Geburt des Kindes der Umfang und die Dauer der erforderlichen Betreuung Ihres Kindes noch nicht abschätzen. Sie haben daher die Möglichkeit, das dritte Jahr der Elternzeit auf einen Zeitpunkt zwischen dem dritten und dem achten Lebensjahr Ihres Kindes zu übertragen.

Allerdings ist die Übertragung nur mit Zustimmung Ihres Arbeitgebers möglich. Sie müssen sich daher von vornherein im Klaren sein, dass die Übertragung der restlichen Elternzeit riskant werden kann. Denn wenn Sie zunächst nur für einen Zeitraum von zwei Jahren oder weniger die Elternzeit beantragen, bleibt das Risiko, dass Ihr Arbeitgeber die Verlängerung oder Übertragung der restlichen Elternzeit berechtigter Weise ablehnt und Sie damit Gefahr laufen, die restliche Elternzeit nicht mehr nutzen zu können.

Innerhalb der drei Jahre können Sie die Elternzeit auf zwei Zeitabschnitte aufteilen. Für eine weitere Verteilung der Zeitab- schnitte benötigen Sie die Zustimmung Ihres Arbeitgebers.

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Sebastian Trabhardt

Sebastian Trabhardt

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Sebastian Trabhardt